Hallo ihr Lieben!
Arbeit
Also ich Arbeite hier immer von Montags bis Freitags von 8 Uhr bis 17 Uhr mit einer Mittagspause von 12 bis 14 Uhr. Die Arbeit im Projekt ist abwechslungsreich. Agerto bildet ja ca. 50 junge Menschen die aus sozial schwachen Verhältnissen kommen und dadurch z.B. zur Prostitution getrieben werden zu Schneidern, Schweißern, Schreinern oder Holzkünstlern aus. Neben der theoretischen Ausbildung im Projekt gibt es auch noch konkrete Projekte, wie der Bau einens Wasserturms für ein Dorf, der als Praxiserfahrung der Ausbildung dient. Dort sind wir Freiwilligen vor Ort, um Fotos zu machen und Berichte zu verfassen, Interviews zu führen und Anregungen zu geben. So auch bei einem Waisenhaus, welches von einer Deutschen finanziert und aufgebaut wurde. Alles was Messan, der Präsident von AGERTO macht muss dokumentiert und transparent weitergeleitet werden, daher sind wir auch für die Facebook-Präsens und die Gestaltung und Aktualisierung der Webseite zuständig. Weiterhin haben wir einen von ehemaligen Freiwilligen angelegten Garten in dem viel Arbeit wartet und fangen jetzt auch an verschiedene Kurse, wie Französisch, Aufklärung und Computer für die Lehrlinge anzubieten. Und viele weitere neue Ideen können und werden wir auch noch einbringen können.Freizeit
Neben der Arbeit bleibt nicht viel Zeit, ich werde 2 Mal am Tag warm bekocht von meiner Gastmama hier. Das Frühstück besteht derzeit aus Weißbrot, Butter und Schmierkäse mit Zitronengrastee…Montags war ich jetzt schon zweimal beim Techwando, da gehe ich mit einem Mitfreiwilligen Simon hin, es ist kostenlos und macht Spaß, mal schauen, wie sich das so entwickelt. Sonst treffe ich mich auch viel mit den anderen ca. 6 Freiwilligen von einer Austauschorganisation und wir schauen Filme gehen über den Markt oder spielen Kartenspiele. Auch mit Einheimischen mache ich öfter einen Spaziergang oder fahre am Wochenende weg und schaue mir u.a. Wasserfälle oder ähnliches an.
Essen
Das Essen ist hier meist ganz anders als in Deutschland. Ich esse Mittags meist im Projekt, dort wird aber nur dreimal in der Woche warm gekocht, da leider nicht mehr Spenden fürs Essen zur Verfügung stehen. Die anderen beiden Tage macht die Gastmutter etwas für mich und wir essen das dann zusammen in der Mittagspause. Abends um 19 Uhr gibt‘s dann Abendessen. Meist auf irgendeiner Breibasis mit einer Art Fleischsoße. Dazu aber später mehr.Menschen
Die Menschen sind hier eigentliche alle ganz offen und
freundlich. Abends brauche ich mir keine Sorgen zu machen, denn man grüßt sich
und die Situation ist sehr entspannt. Es gibt ja keine Straßenbeleuchtung, aber
jetzt weiß ich auch, warum die Handys eine Leuchtfunktion besitzen.
Sprache
Auch wenn mein Französisch noch etwas holperig ist, geht es ganz gut mit der Verständigung. Alle Menschen sprechen hier auch Ewe und meist auch nur Ewe miteinander. Das ist etwas schade, aber auch eine spannende Sprache und wenn man nachfragt, oder bittet, dass auf Französisch gesprochen wird, dann ist das auch kein Problem.
Ich werde alles nochmal ganz ausführlich mit Wochenberichten
erläutern, aber erstmal hier ein kurzer Überblick…
Ich hoffe euch geht’s allen gut!
Euer Sebastian.
Hallo,Basti,Deine Oma,Schwester Ingrid,machte uns aufmerksam.Nun haben wir Gelegenheit,an Deinen Abenteuern in TOGO teilzuhaben...,wir wünschenDir von der herbstlichen Ostsee alles Gute,viel Glück in allen Lagen,Erfolg und Gesundheit.Wir denken an Dich bei einem 'Caffee TOGO'.....,ahoi Renate und Hans-Gerhard.
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