Die
Beninreise
sollte
die
letzte
Reise
in
Westafrika
sein,
bevor
ich
wieder
zurück
nach
Berlin
fuhr.
Es
war
gar
nicht
so
einfach
ein
Visum
für
Benin
zu
bekommen,
da
sie
gerade
zum
neuen
Jahr
ihre
Einrei-‐
sebedingungen
verschärft
hatten
und
man
nun
eine
schriftliche
Bestätigung
eines
Hotels
brauche
und
noch
einige
komische
Dinge
ausfüllen
sollte.
Wir
haben
das
Visum
aber
bekommen
und
sind
mit
3
Mädchen
und
3
Jungs
nach
Grand
Popo
gefahren,
das
ist
ein
kleines
Dorf
an
der
Grenze
zu
Togo
in
Benin.
Die
Mädchen
sind
schon
weitergefahren,
und
wir
sollten
sie
erst
in
ein
paar
Tagen
wieder
sehen.
In
Grand
Popo
haben
wir
eine
Bootstour
in
einem
ausgehöhlten
Baumstamm
gemacht
und
haben
ein
Voodoo
Dorf
besucht.
Das
war
wirklich
spannend,
denn
dort
standen
ein
paar
„Fetische“
herum,
die
für
den
Schutz
des
Dorfes
sorgen
sollten.
Abends
haben
wir
in
der
Lions
Bar,
wo
wir
auch
geschlafen
haben
Skat
gespielt
und
bei
einem
Lagerfeuer
am
Strand
entspannt.
Wir
haben
dort
auch
eine
andere
Freiwillige
aus
Kpalimé(Togo)
getroffen
und
haben
uns
kurzerhand
als
Reisegruppe
mit
ihrem
Freund
zusammen
getan
und
sind
am
nächsten
Tag
zusammen
nach
Quidah
mit
dem
Taxi
gefahren.
Dort
haben
wir
eine
Tour
über
den
Sklavenweg
gemacht,
denn
in
Benin
wurden
sehr
viele
Sklaven
nach
Lateinamerika
verschleppt.
Am
Ende
des
Weges
kamen
wir
an
das
Tor
of
no
Teturn.
Anschlie-‐
ßend
sind
wir
noch
zum
Python
Tempel
gefahren,
wo
heilige
Königskobras
um
den
Hals
gelegt
wer-‐
den
konnte...
Ein
wenig
Respekt
hatte
ich
schon,
aber
die
Schlangen
waren
sehr
friedsam.
Am
nächsten
Tag
ging
es
weiter
nach
Cotonou,
der
inoffiziellen
Hauptstadt
Benins.
Über
einen
Freund
eines
Freundes,
haben
wir
Jus
kennengelernt.
Ein
wirklich
interessanter
Mensch,
denn
er
machte
gefühlte
hundert
Dinge
auf
einmal
und
war
damit
auch
noch
sehr
erfolgreich
u.a.
als
Nationaltrainer
der
Volleyballmannschaft,
Solarpanelinstallateur,
Fußball
Akademiebesitzer,
Kampfkünstler
uvm.
Wir
sind
mit
ihm
essen
gegangen
und
er
hat
uns
eingeladen.
Am
Nachmittag
sind
wir
nach
Ganvié,
das
Venedig
Westafrikas.
Das
war
wirklich
eine
schöne
Erfahrung
und
wirklich
erstaunlich,
wie
all
die
Häuser
auf
dem
Wasser
wohl
errichtet
worden
waren.
Am
Abend
sind
wir
dann
zur
Villa
von
Jul
gefahren.
Ein
wirklich
schönes
Haus
und
es
gab
warmes
Wasser,
eine
Mikrowelle
und
einen
Kühlschank.
Davor
hatten
wir
uns
bei
strömendem
Regen
über
Politik
in
Afrika
unterhalten
und
u.a.
über
die
Vereinigten
Staaten
von
Afrika.
Sehr
interessante
Ansätze.
Nach
dem
ausführlichen
Fernsehgenuss
ging’s
dann
ab
ins
Bett
mit
Klimaanlage.
Früh
sollte
es
am
nächsten
morgen
nach
Porto
Novo
der
Hauptstadt
Benins
losgehen.
Manou,
ein
anderer
Freiwilliger,
der
mit
Gehörlosen
arbeitet
wollte
unbedingt
zu
einer
Schule,
die
dort
Gehörlose
und
Hörende
zusammen
unterrichtet.
Das
war
wirklich
eine
spannende
Sache,
denn
die
Lehrer
haben
unterrichtet
und
dann
haben
die
hörenden
Schüler
alles
für
die
nicht
Hörenden
übersetzt.
Anschließend
haben
wir
ein
Museum
über
den
Afrobrasilianischen
Einfluss
angeschaut
und
waren
in
einem
sehr
interessanten
Naturschutz-Nachhaltigkeits-Projekt
Von
Tierzucht,
über
Landwirtschaft
bis
hin
zu
Biodieselproduktion
war
alles
in
einem
großen
Kreislauf
auf
Nachhaltigkeit
ausgelegt.
Dann
mussten
wir
zurück
nach
Cotonou,
da
wir
dort
morgen
früh
zusammen
mit
den
Mädchen
in
den
Norden
von
Benin
fahren
wollten.
Leider
hatten
wir
am
Vorabend
etwas
schlechtes
gegessen
und
daher
ging
es
mir
am
morgen
nicht
besonders
gut.
Nachdem
wir
beim
Bus
die
Mädchen
getroffen
ha-‐
ben
und
auch
endlich
den
richtigen
Bus
plus
Tickets
gefunden
hatten
ging
es
los.
Irgendwann
habe
ich
es
nicht
mehr
ausgehalten
und
musste
mich
übergeben,
aber
zum
Glück
hatte
ich
mir
schon
ein
paar
Tüten
bereitgelegt.
Danach
stieg
mein
Fieber
innerhalb
einer
Stunde
von
37
auf
38,5°C
und
wir
hatten
keine
Medikamente...
Alle
dachten
ich
hätte
Malaria,
ich
aber
war
der
festen
Überzeugung,
dass
es
sich
nur
um
eine
Magenverstimmung
halte.
Ich
wurde
vom
Buspersonal
ganz
nach
Vorne
versetzt
und
ich
bekam
eine
Paracetamol
kurze
Zeit
später
nahm
das
Fieber
ab
und
mir
ging
es
langsam
besser.
Die
14
Stunden
Busfahrt
vergingen
sehr
schleppend.
Abend
wurden
wir
in
Tanguetta,
wo
uns
Alfred,
ein
Deutscher,
mit
dem
Jeep
abgeholt
hatte
und
uns
auf
eine
sehr
abenteuerliche
Spritztour
zum
Hotel
mitnahm.
Mit
80
über
die
Schotterpiste,
Stock
und
Stein,
Hügel
und
Schlagloch
als
ob
wir
auf
der
Autobahn
wären.
Den
Besuch
im
Nationalpark,
weswegen
wir
in
den
Norden
fuhren
haben
wir
um
einen
Tag
nach
hinten
verschoben,
da
ich
mich
erst
richtig
auskurieren
sollte.
Die
Nacht
verging
ohne
Probleme
und
auch
am
morgen
ging
es
mir
hervorragend,
kein
hohes
Fieber
mehr
und
auch
Appetit
denn
ich
hatte
am
Vortag
fast
nichts
gegessen
und
nur
sehr
wenig
getrunken...
Der
Tag
sollte
entspannt
werden,
wir
saßen
am
Quellwasserpool
und
haben
den
Spiegel
gelesen
und
uns
unterhalten.
Abends
gab
es
leckeres
Essen
und
ich
habe
mich
mit
einem
Deutschen
Ingenieur
Kurt
unterhalten
der
Großprojekte
in
der
Ölbranche
realisiert.
Das
war
sehr
spannend.
Wir
sind
nicht
zu
spät
ins
Bett
denn
morgen
sollte
es
um
5:30
Uhr
losgehen.
Das
war
aufregend.
Wir
haben
Nach
einem
kurzen
Früh-‐
stück
den
Guide
Thoma
abgeholt
und
sind
dann
auf
dem
Dach
des
Jeeps
mit
einer
extra
Sitzvorrichtung
in
den
Park
Pandjari
gefahren.
Dort
haben
wir
schon
bald
die
ersten
Tiere
gesehen.
Antilopen,
Affen
und
viele
Vögel.
Wir
sind
zu
vielen
verschiedenen
Wasserlöchern
gefahren
und
ha-‐
ben
dort
u.a.
Hippos
und
Krokodile
sowie
auch
viele
Elefanten
gesehen.
Wir
waren
den
ganzen
Tag
unterwegs
und
haben
mittags
lecker
Leberwurstbrote
essen
dürfen.
Am
Abend
habe
ich
mich
noch
mit
Alfred
unterhalten,
der
mit
seinem
Backenbart
wie
ein
alter
Kolonialherr
aussieht.
Er
ist
Landmaschinentechnikermeister
ist
dann
aber
in
die
Entwicklungshilfe
gegangen
hat
in
Benin
seine
Frau
kennengelernt
und
eine
Tochter
bekommen,
dann
hat
er
das
Hotel
übernommen
und
versucht
nun
irgendwie
über
die
Runden
zu
kommen. 








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