Hallo Ihr Lieben!
Nun endlich aus dem schönen Togo! Ich will euch ein wenig über meine Reise berichten und dann die ersten paar Tage zusammenfassen.
Letzten Donnerstag war es dann nun endlich soweit. Alle Koffer sind gepackt und wir sind am Flughafen Tegel. Stellen uns in die lange Schlange am Schalter und warten. Bestimmt eine Stunde. Endlich bin ich dran. Ich reiche dem Herren meine Dokumente er gibt was ein und... Sie sind nicht im System, gehen sie zu Air France oder so.!! Schock, sollte meine Reise nun schon wieder verschoben werden?? Nein! Mein Vor und Nachname wurden vertauscht, aber er hat mich trotzdem noch gefunden. Große Erleichterung. Naja dann waren zum Glück auch noch beide Koffer verzeichnet und ich musste keine 150€ oder so nachzahlen, und auch zu schwer waren sie nicht. Puhh!
Nun von Oma mit heftigem Winken verabschieded und durch den Security Check. Alles ohne Probleme.
Mit 20 Minütiger Verspätung sind wird dann endlich gestartet. In Richtung Brüssel. Ich müsst wissen, ich wurde zwei mal von Air France umgebucht und im Stich gelassen, sodass ich schlussendlich mit Brüssel Airlines geflogen bin. Da ging aber auch nicht alles glatt, aber dazu gleich mehr. In Brüssel angekommen, schnell zum nächsten Flug in Richtung Lomé, mit Halt in Abidjan, Elfenbeinküste. Alle saßen schon in der Pre Boarding Lounge, so auch ich, als eine Dame kam und uns alle zum Anstellen wieder nach draußen geholt hat. So eine Aufregung.
Dann ging auch dieser Flug irgendwann los. Noch den Sitz getauscht mit einer Dame die ihre Katze in einem Korb dabei hat, damit sie mit Ihrer Freundin zusammen sitzen kann. Und los gings. Ich hatte das Gefühl es gab die ganze Zeit etwas zu Essen und zu Trinken.
Irgendwann kam eine Ansage und alle Leute wurden laut, sodass ich die Englische Übersetzung gar nicht richtig verstehen konnte. Aber wie sich herraussellte ist der Pilot krank geworden und die Route wurde geändert, sodass wir nicht erst in Abidjan gelandet sind, sondern direkt nach Lomé geflogen sind. Das wiederum bedeutet, dass ich eine Stunde früher am Flughafen war als geplant und ich kein Telefon hatte um Jacob, der mich abholen wollte bescheid zu sagen. Naja kommt Zeit kommt Rat erstmal durch die Visums und Gepäckkontrolle. Gleich beim Reinkommen in den Empfangsbereich, hat man Fieber gemessen und die Hände desinfizieren lassen, wegen Ebola... Beim Visum stand ich in der Schlange ein junger Mann kam rum und fragte nach den Impfausweise. Zum Glück hatte ich dies eingeplant und hatte alles griffbereit. Beim Visum wollte der Polizist noch die Telefonnummer von AGERTO wissen, die hatte ich natürlich nicht im Kopf, aber plötzlich viel mir ein, dass ich ja alle wichtigen Nummern auf einen Zettel geschrieben hatte!!!
Das nächste waren die Koffer... Die ich aber schnell auf dem Band erkennen und runternhemen konnte. Aber nun ging es nochmals durch die Gepäckdurchleuchtung. Und wie es kommen musste, wurde einer meiner beiden Koffer zur Inspektion ausgewählt. Ich sollte ihn öffnen und dann fragte die Frau mich mit gesenkter Stimme: Gib mir Geld, irgendwas, ein bisschen. Ich daraufhin: es tut mir leid ich habe nichts; das stimmte zu dem Zeitpunkt wirklich. Es war nicht möglich in Deutschland CFA zu tauschen, sodass ich nur Euros ab 10er und größer dabei hatte. Naja ich hatte echt schiss, dass sie jetzt totalen Stress macht und aber nach ein paar Anläufen hat sies aufgegeben und ich bin so schnell es ging von dannen, dass sie es sich jarnicht anders überlegt.
Auch das war geschafft. Nun aber noch das Problem des zu früh seins. Wer hätte gedacht, dass ich bei all den Streiks nun auf einmal zu früh ankomme und dann auch noch ohne Möglichkeit zu telefonieren. Naja mit der Korruption im Nacken, wusste ich nicht wen ich ohne Geld um ein Telefonat bitten konnte. Aber wie es das Glück will, habe ich einen Schweizer getroffen, der auf seinen Fahrer wartete und dieser kam auch bald und telefonierte mit Jacob und nahm mich schlussendlich auch mit. Brachte mich zu Jacob, der mich wiederum zum Hotel brachte. Dort angekommen, erstmals mit dem Moskitonetz auseinandergesezt, garnicht so einfach, denn einen Hacken in der Decke oder der Gleichen gibt es nicht.
Dann bat ich Jacob noch um eine Kleinigkeit zu Essen. Ein halbes Hänchen auf Reis und Pommes mit Soßé hat er mir mitgebracht, gefühlte Stunden saß ich daran, wollte ja auch nicht unhöflich sein und es nicht auf essen...
So verging dann die erste Nacht, nachdem ich mir geschickt das Moskitonetz aufgehängt hatte und mich hinunter schwang, bis mich der Wekcer um 5 Uhr aus dem Bett lockte und ich mich kalt duschte, mit Sonnencreme und Insektenschutz eincremte und Jacob mich um Sechs abholte und nach Kpalimé fuhr. Dazu aber Bald mehr...
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